Trinkwasser in der Aachener Region

Warum soll das Trinkwasser in Aachen und der Aachener Region besser sein als im Vergleich zu anderen Gebieten in der Bundesrepublik?

Der Verbandsvorstand eines Wasserverbandes in Aachen äußerte sich auch mit Erklärungen zu einem Thema, das seit einiger Zeit in der Öffentlichkeit heftig diskutiert wird: Medikamtenrückstände im Wasser. Laut Firk werden die Gewässer mit einer hohen Anzahl sogenannter anthropogener Stoffe belastet wie Medikamente, Roentgenkontrastmittel und Anti-Baby-Pillen.

Die enthaltenden Wirkstoffe werden vom Menschen ausgeschieden und gelangten so in unseren Wasserkreislauf. Zusätzlich kämen weitere Chemikalien, z.B. aus Produktionsprozessen.

Diese würden sich über unser Trinkwasser und Tiere auch in der Nahrungskette der Menschen ansammeln. Mit moderenen technischen Hilfsmitteln sei man nun in der Lage, selbst winzigste Spuren davon nachzuweisen.

Auch werde diskutiert, an welchem Punkt sie aus dem Kreislauf hinausgenommen werden könnten. Bei der Abwasserbehandlung oder doch erst bei der Trinkwasserversorgung?

Mit Nanofilterung, Aktivkohlefilterung und der Umkehrosmose stehen bereits heute ausgereifte Technologien zur Aussonderung dieser gesundheitlich gefährdenden Stoffe zur Verfügung. Trotzdem müsse immer noch gesellschaftlich diskutiert werden, wie groß der Handlungsbedarf wirklich sei und ob man bereit sei, deutlich steigende Kosten für die Abwasserreinigung oder die Trinkwasseraufbereitung hinzunehmen.